Im Jahr 1908, wenige Jahre vor dem 1. Weltkrieg, erreichte
auch die Gesellschaft Museum die neue Zeit mit ihrem Drang
zu körperlicher Bewegung an der frischen Luft.
Ein neues Mitglied, Freiherr August Falkner von Sonnenburg,
Leiter der in Nürnberg neu gegründe- ten Niederlassung der
Bayerischen Elektrizitäts- werke München-Landshut, hatte aus
München die Leidenschaft für den Tennissport mitgebracht
und es geschafft, den Virus innerhalb der Gesellschaft Museum
so zu verbreiten, dass man im Jahr 1908 eine eigene Tennisabteilung gründete.
Von der Stadt Nürnberg wurde hierzu ein Grund- stück am
Ufer des Dutzendteichs gepachtet, auf dem die erste
Tennisanlage errichtet wurde.
Aus dem „Nachlass“ der großen Bayerischen Landesausstellung im Luitpoldhain im Jahr 1906 konnte man ein aus
Baumstämmen gezimmertes zweigeschossiges Haus erwerben und als Vereins- haus an den Dutzendteich bringen lassen.